HANG SU COMPOSER

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05.–06. August 2026 – Relaunch: Gestures of Horizon für Maria Reiche (ROAM e. V., Berlin)

Design / Fotografie © Hang Su

GESTURES OF HORIZON stellt das Leben und Wirken der deutschen Mathematikerin, Physikerin und Forscherin Maria Reiche (1903–1998), die ihr Leben der Erforschung und dem Schutz der Nasca-Linien in Peru widmete, in das Zentrum einer vielschichtigen Klanginstallation.

Darin untersuchen Hang Su (Komposition) und Nina DeLudemann (Szenografie) gemeinsam mit Musiker:innen des Ensemble MAM.manufaktur für aktuelle musik Maria Reiches Forschungsweisen und deren Resonanz in der Gegenwart: Einst waren es Zeichnungen, die Menschen in den Wüstenboden eingravierten; heute häufen sich dort Berge ausrangierter Textilien. GESTURES OF HORIZON lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln und die Reichweite des eigenen Handelns neu zu vermessen.

Auf einer Bühne aus Schleifpapier erschaffen die Performer:innen mit eigens entwickelten Klangobjekten eine Landschaft, in der das Publikum dazu eingeladen sind, die Weite der peruanischen Wüste zu imaginieren, aber auch zu erleben, wie nah sie der eigenen Erfahrung sein kann. 486 Meter weiße Zollstöcke markieren den Höhenunterschied zwischen Berlin und Nazca. Von den Performer:innen werden sie zu unterschiedlichen Gebilden geformt, die mal den Wüstenzeichnungen ähneln, mal den Bergen aus Altkleidung, die Industrieländer heute in südamerikanischen Wüsten ablagern. Aus diesen Textilbergen recycelt sind auch die Kostüme und Decken, auf denen die Besucher:innen in der Installation Platz nehmen können.

Inspiriert von Maria Reiches entgrenzendem Lebensweg verwischt die Installation feste Zuschreibungen dessen, was hier und jetzt ist, und eröffnet Möglichkeiten, gemeinsam Abwesendes und Vergangenes zu beobachten. Für GESTURES OF HORIZON wurden Fotografien, Notizen und Zeichnungen aus Reiches Nachlass in Klang, Bewegung und räumliche Strukturen übersetzt.

Gleichzeitig richtet die Produktion den Blick auf aktuelle globale Verflechtungen. Die Frage, wie Landschaften durch menschliches Handeln geprägt werden, verbindet den Blick auf die Nazca-Wüste heute mit den Beobachtungen Maria Reiches.

ENG

GESTURES OF HORIZON places the life and work of the German mathematician, physicist, and researcher Maria Reiche (1903–1998), who devoted her life to the study and preservation of the Nazca Lines in Peru, at the center of a multi-layered sound installation.

In this work, Hang Su (composition) and Nina DeLudemann (scenography), together with musicians from Ensemble MAM.manufaktur für aktuelle musik, explore Maria Reiche’s methods of research and their resonance in the present. Once, people engraved drawings into the desert floor; today, mountains of discarded textiles accumulate in the same landscape. GESTURES OF HORIZON invites audiences to shift perspectives and reconsider the reach and consequences of their own actions.

On a stage made of sandpaper, the performers create an immersive sonic landscape using specially designed sound objects. Visitors are invited to imagine the vastness of the Peruvian desert while also experiencing how closely it connects to their own lives. A total of 486 meters of white folding rulers marks the difference in elevation between Berlin and Nazca. Throughout the performance, the rulers are transformed into changing sculptural forms that at times resemble the Nazca geoglyphs and at others evoke the mountains of discarded clothing that industrialized nations export to South American deserts. The costumes worn by the performers and the blankets on which visitors are invited to sit are likewise made from recycled textiles originating from these discarded garments.

Inspired by Maria Reiche’s boundary-crossing life, the installation dissolves fixed notions of presence, place, and time, opening a shared space in which absent and past realities can be perceived together. For GESTURES OF HORIZON, photographs, notes, and drawings from Reiche’s archive have been translated into sound, movement, and spatial structures.

At the same time, the production draws attention to contemporary global interconnections. The question of how landscapes are shaped by human activity links Maria Reiche’s observations with the realities of the Nazca Desert today.


Termine

freier Eintritt, Einlass jederzeit während der Öffnungszeiten:

5. August 2026:
17 Uhr bis Sonnenuntergang (20:52)

6. August 2026:
5:35 Sonnenaufgangsspaziergang (ca. eine Stunde) mit Start und Endpunkt in der
Ausstellung bis Sonnenuntergang (20:48)

Ort

roam space e.V.
Lindenstraße 91
10969 Berlin

 

Konzept und künstlerische Leitung

Hang Su (Komposition)
Nina DeLudemann (Szenographie)
Katja Cheraneva (Movement Coach)
Paul Hübner (Produktionsleitung)

Mit

MAM.manufaktur für aktuelle musik
Sabrina Ma
Caleb Salgado

Weitere Informationen zu Programmpunkten werden auf dieser Seite bekannt gegeben:

Das Projekt entstand im Rahmen einer Prozessförderung des Fonds Darstellende Künste e. V. Die Komposition wurde durch Stipendien der Stadt Leipzig und der GEMA unterstützt. Die Wiederaufnahme wurde durch eine Förderung des Musikfonds e. V. ermöglicht.

Hang Su
31.05.2026 Lab of Asian Diaspora 3 - hì-hì sō͘-sō͘, 煦煦簌簌

hì-hì sō͘-sō͘, 煦煦簌簌 ist ein erzählerisches Konzert über Taiwan, diasporische Identität und klangliche Zugehörigkeit – mit experimenteller Musik für Blockflöten, Traversflöte, Orgel und Qin.

Ausgehend von biografischen Recherchen verweben Hang Su und Chen Hsu persönliche Familiengeschichten mit den politischen und kulturellen Verflechtungen Ostasiens. Im Zentrum stehen Erfahrungen von Migration, sprachlicher Entwurzelung und kolonialer Geschichte. Die taiwanesische Sprache, lange marginalisiert und unterdrückt, wird dabei selbst zum musikalischen Material: als Rhythmus, Phonetik und Resonanzraum.

Alte Musik trifft auf experimentelle Spieltechniken und elektroakustische Klangvorstellungen. Aus Text, Atem, Geräusch und Melodie entsteht ein fragiles Gewebe aus Erinnerung, Verlust und Neuschreibung.

Ein Nachmittag zwischen Konzert, Erzählung und Klanginstallation – leise, vielschichtig und politisch.

31.05.2026 · 15 Uhr
Rittergutskirche Kleinliebenau, Schkeuditz
Eintritt gegen Spenden

Hang Su
Himmel auf Erden ~ An meine liebste Fußhaut - Eine performative Ausstellung - Galerie Nord Berlin

Himmel auf Erden ~ An meine liebste Fußhaut
Eine performative Ausstellung

SA 14.03.2026 – SO 26.04.2026

NUR FÜR ESSEN 怒妇儿
 + LAB OF ASIAN DIASPORA

Galerie Nord
Turmstr. 75, 10551 Berlin


Füße, die sich danebenbenehmen … 🫆💦
Sie gleiten zwischen Fensterrahmen hindurch, durchnässen, cremen, hinterlassen 𝚟𝚎𝚛𝚍ä𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚣𝚊𝚛𝚝𝚎 Spuren auf fragilen Oberflächen. Der Blick glaubt, die Kontrolle zu haben ( ͡° ͜ʖ ͡°) ✨ — doch er wird verlangsamt, gefiltert, ins Warten gelockt … wie etwas, das ein wenig zu intim ist, um einfach weiterzuscrollen. 🫧 An den Performance-Abenden 𓏲 ࣪₊🏻 dampfen Fußbäder, elektronische Klänge vibrieren ⚡️, essbare Häute schimmern 🦷, und Wasserkugeln rollen wie gehorsame kleine Planeten 🪐➰ Eine Spa-Séance, in der Fürsorge leicht unheimlich wirkt und das Begehren Geduld lernt. 🕯️🕊️🧺

Die performativ-installative Ausstellung begreift Füße als ein Interface des Sehens: Sie tauchen ein, hinterlassen Spuren und werden durch Fenster sowie transluzente Schichten gerahmt. So entsteht eine Choreografie zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und intimer Fürsorge. Die Arbeit verschiebt das Begehren von Besitz und Aneignung hin zu Pflege, Dauer und verkörperter Aufmerksamkeit.

Eröffnung mit Performance:

FR 13.03.2026, 18–21 Uhr

Performance:
FR 10.04., 18–21 Uhr
SA 25.04., 18–21 Uhr

Workshop von Jeanne Schmidt:

SA 04.04., 15–18 Uhr
SO 12.04., 14–17 Uhr

SA 18.04., 15–18 Uhr

Anmeldung (Workshop):
feedingfoot(at)posteo.de

Öffnungszeiten:
MO – SO 10–18 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Kultur Mitte, Kommunale Galerien Berlin, KoGa, CAMPI and Bezirksamt Mitte.

Hang Su
Lab of Asian Diaspora 2 – Das Band ohne Fessel

Lab of Asian Diaspora 2 – Das Band ohne Fessel ist ein Projekt der Erinnerungskultur, das sich mit dem chinesisch-japanischen kollektiven Gedächtnis auseinandersetzt.

In diesem etwa einstündigen Musikkonzert mit literarischer Begleitung wird eine Familiengeschichte über Grenzen hinweg erzählt – zwischen Krieg und Koexistenz, zwischen Trennung und Begegnung.

Die Schicksale von Menschen, die sich im Zweiten Weltkrieg als Feinde gegenüberstanden, werden im gemeinsamen künstlerischen Ausdruck miteinander verflochten – als Versuch eines Einklangs im kollektiven Gedächtnis.

Als besonderer Gast tritt die japanische Koto-Spielerin Naoko Kikuchi auf, begleitet von Texten von Tomoya Yokokawa.

Der Gastgeber Hang Su musiziert gemeinsam mit ihnen und erzählt seine Familienvergangenheit, die in der chinesisch-japanischen Geschichte oft übersehen oder verdrängt wurde.

Text und Dramaturgie, Improvisation: Hang Su
Koto: Naoko Kikuchi

Kompositionnen:
Hotaru II (der Glühwürmchen) (1980) - Tadao Sawai
Lunar distance (月との距離) (2020) - Tomoya Yokokawa

Ort: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz (Pfarrbereich)

Bitte beachten Sie, dass der Ort nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Wir empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder dem PKW.

Zeit: 07.12.2025, 15:00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Sprache: DE, CN, JPN
Tickets: Eintritt gegen Spende

Das Projekt ist gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Hang Su
26.10.2025 - What If - What If - Zwischen Archiv und Aufbruch // MARKK Hamburg // Fluctoplasma 2025

Foto © Darya Kawa / Verarbeitung: Hang Su

"What If - What If – Zwischen Archiv und Aufbruch" If ist eine performative Installation im Spannungsfeld von migrantischer Erinnerungskultur und der Suche nach utopischen Gegenentwürfen. Der Fotograf und Komponist Hang Su verknüpft Bilder von dokumentierten Brandanschlägen auf migrantische Menschen, erfasst im Archiv Brandmuster von Joel Schülin, mit Mondaufnahmen des kurdischen Astrofotografen Darya Kawa.

Im Wechselspiel von Aufbau und Zerfall entfalten sich intime Geschichten – in Klangperformances, Ritualen und diasporischen Mythen. Ein Mond fungiert als visuelles Gedächtnis jener Orte, an denen migrantisch gelesene Körper Bedrohungen ausgesetzt waren, und wird zugleich zum Symbol für Heimat, Erinnerung und regenerative Kraft.

Zentrale Alltagsobjekte wie Wäschegestelle transformieren zu klanglichem Material, das von fünf Musikperformer*innen neu angeeignet wird. Auf diese Weise entsteht eine fragile, zugleich widerständige Klangwelt, die westliche Traditionslinien aufbricht und einen Raum für kritische Reflexion eröffnet.

Konzept / Musikkomposition: Hang Su
Musik / Performance: Chroma Kollektiv (Begüm Aslan, Albert Kuchinski, Leonard Melcher, Sarah Beth Overcash, Patrícia Pinheiro) unter der Leitung von Leh-Qiao Liao
Mondaufnahme: Darya Kawa
Archiv: Joel Schülin (Brandmuster)

Es gibt zwei performative Momente um 14 und 16 Uhr. Zwischen den beiden Aufführungen kann sich das Publikum im installativen Aufbau bewegen.

Hang Su
16-18.10.2025 「麵 .場」MIAN CHANG NUDELWERFT // Lübeck // Kulturfunk*

Was hat Lübeck mit dem deutschen Kolonialismus in China zu tun? Warum liegt eine über hundert Jahre alte Fahne der chinesischen Widerstandsbewegung im Lübecker Sammlungsdepot? Wer war der Lübecker Kapitän zur See Robert Kühne und Konsulin Emilie Pasedag? Mit MIAN CHANG eröffnen die Multimedia-Künstler Hang Su und Silvan Hagenbrock in Lübeck ein Hörstück zwischen Küche, Klang und künstlerischer Geschichtsforschung. Eine Nudelbar, ein Spaziergang mit Kopfhörern durch die Stadt und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum verweben historische Recherche, kulinarische Praxis und künstlerische Auseinandersetzung. Der Name MIAN CHANG spielt auf die maritime Geschichte Lübecks an – er verweist auf das Handwerk des Nudelkochens: Essen als gemeinschaftliche Praxis, die Erinnerungen und Gespräche eröffnet. Im Zentrum steht die Frage, wie deutscher Kolonialismus in China (1898–1914, im Gebiet um Qingdao/Tsingtau) bis heute nachwirkt und welche Spuren er auch im Lübecker Stadtraum hinterlassen hat. Wie wollen wir uns in unserer Stadt erinnern?

Datum:
16.10. von 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Soft Opening für Nudelküche (ohne Audiowalk)
17.10. um 16:00 Uhr - 17:30 Uhr (Premiere)  & 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
18.10. um 14:00 Uhr - 15:30 Uhr & 15:30 Uhr - 17:00 Uhr

Jeweils mit anschließender Nudelbar bei Wissen Macht Runde.
Ort:  Wissen Macht Runde, Hüxstraße 97, 23552 Lübeck  
Format: Einstündiger Hörspaziergang mit Audiogeräten in deutscher Sprache mit anschließender Nudelbar.
Hinweis: Gehweg, Stufen. Bitte meldet euch vorab, wenn es hier besondere Unterstützung bedarf. Wir empfehlen, festes Schuhwerk (Regenschutz) zu tragen, das sich für urbanes Gelände eignet.

NUDELWERFT ist Preisträger für Innovation & Experiment von Kulturfunke* der Possehl Stiftung. 

Mit freundlicher Unterstützung der Sammlung Kulturen der Welt Lübeck, Koordination Fachstelle Erinnerungskultur Hansestadt Lübeck, Wissen Macht Runde, Stadtarchiv Lübeck

Hang Su
August 2025 - Rice Express - Mitmachen-Küche in Wedding, Kunst als soziale Intervention

Kochen, Chillen, Community: Komm vorbei und mach mit!

Für alle Rice Hamburger – egal ob du gern isst, kochst oder einfach neugierig bist.
„Rice Express“ ist eine temporäre Mitmach-Küche im öffentlichen Raum, die Reis als Symbol diasporischer Identität nutzt. Vor der Schiller-Bibliothek gestalten Besucher*innen kreative Reis-Burger, tauschen Erinnerungen, Rezepte und Geschichten aus.
Es verbindet Kulinarik, Kunst und Alltagserfahrung zu einem offenen, solidarischen Ort für Begegnung und Teilhabe. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Vor der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149, 13353 Berlin
Soft Opening: 7. August, 14–16 Uhr
Aktionen: 13., 14., 21., 22. August, jeweils 14–18 Uhr
Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Teil der Artist Residencies Leopoldplatz 2025, finanziert vom Fachbereich Kunst & Kultur des Bezirksamts Mitte von Berlin.

Grafische Gestaltung: @nurfueressen


Cooking, Chilling, Community – come join us!
For all Rice Hamburgers – whether you love eating, cooking, or you’re just curious.

Rice Express is a temporary, hands-on kitchen in a public space that uses rice as a symbol of diasporic identity. In front of the Schiller Library, visitors create their own rice burgers, share memories, recipes, and stories.
It brings together food, art, and everyday experiences to create an open and welcoming space for community and participation. 

The event is free of charge!

In front of Schiller Library, Müllerstraße 149, 13353 Berlin
Soft Opening: August 7, 2–4 PM
Main Events: August 13, 14, 21, 22, each from 2–6 PM

Design: @nurfueressen

Hang Su
02.05.2025 Lab of Asian Diaspora präsentiert: “Asian Social Care” Ost-Passage Theater Leipzig

Lab of Asian Diaspora präsentiert: “Asian Social Care” — Performance, Beats & Empowerment

Lab of Asian Diaspora ist ein Kollektiv von Künstler*innen mit asiatischen Wurzeln. Mit der Reihe “Asian Social Care” schaffen wir Räume, in denen Perspektiven der asiatisch gelesenen Diaspora sichtbar werden und solidarische Vernetzung möglich ist.
Am 2. Mai 2025 feiert das Format im Ost-Passage Theater Leipzig sein Debüt – mit zwei Programmpunkten:
Nachmittags 15 – 17 Uhr laden wir gemeinsam mit korientation e.V. – einem Verein für die politische Vernetzung von Asiatisch-Deutschen – zu einem Empowerment-Workshop für asiatisch gelesene Menschen ein.
Infos zu Uhrzeit und kostenfreie Anmeldung

Ab 19:30 Uhr öffnen wir die Türen für alle – mit Sounds aus der Asian Underground & elektronischer Musik:
20:00 Uhr: Performance von su dance110
21:00 Uhr: DJ-Set von kjjabber

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam Räume schaffen, in denen wir uns sehen, feiern und stärken.

 

Gefördert von Stadt Leipzig

Hang Su
18.05.2025 - Lab of Asian Diaspora 壹 / I - Performance in Kleinliebenau

DE

Am 18. Mai 2025 um 15:00 Uhr eröffnen der Komponist Hang Su, geboren in der VR China, und die Perkussionistin Sabrina Ma, gebürtig aus Hongkong, die Konzertreihe Lab of Asian Diaspora mit einer eindrucksvollen Klangperformance. Gemeinsam erzählen sie ihre persönliche Geschichte von Heimat – zwischen Migrationserfahrungen, kultureller Erinnerung und künstlerischer Reflexion.

Im Zentrum steht ein Erinnerungsklangalbum, das zwischen kollektiven Archiven und Einflüssen asiatischer Popkultur schwebt – präsentiert als ein poetisch verdichtetes Mini-Musiktheaterstück.

Lab of Asian Diaspora ist eine innovative Konzertreihe, die Musikerinnen und Performerinnen mit asiatischen Wurzeln eine Bühne bietet, um ihre Kunst, Geschichten und Perspektiven sichtbar zu machen. Ziel ist es, interkulturellen Austausch zu fördern und asiatische Künstlerinnen nicht nur als Ausführende, sondern als kreative Persönlichkeiten mit eigenen Narrativen ins Zentrum zu rücken.

Das Projekt ist gefördert durch Musikfonds e.V. und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

🕒 Zeit: 18. Mai 2025, 15:00 Uhr
⏳ Dauer: ca. 1 Stunde
📍 Ort: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz

EN

On May 18, 2025 at 3:00 PM, composer Hang Su, born in the People’s Republic of China, and percussionist Sabrina Ma, originally from Hong Kong, will open the Lab of Asian Diaspora concert series with an evocative sound performance. Together, they share their personal story of home — shaped by migration experiences, cultural memory, and artistic reflection.

At the heart of the piece is a memory sound album that drifts between collective archives and the influences of Asian pop culture — presented as a poetically condensed mini music theatre performance.

Lab of Asian Diaspora is an innovative concert series that offers a stage for musicians and performers with Asian roots to share their art, stories, and perspectives with a wider audience. The project aims to foster intercultural exchange and to spotlight Asian artists not only as performers, but as creative individuals with their own narratives.

This project is funded by Musikfonds e.V. and the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.

🕒 Time: May 18, 2025, 3:00 PM
⏳ Duration: approx. 1 hour
📍 Venue: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz

 
Hang Su
03.12.2024 Silent Green Berlin - 哥哥 / Bruder - Eine klang-visuelle Improvisation mit Paul Hübner

Vocations (#4) – open space Photo © OEHS

03.12.2024 18.30 Uhr
Kuppelhalle · silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Hang Su, ein deutscher Komponist chinesischer Herkunft und Musiktheatermacher, wuchs als Einzelkind in der Ära des Turbokapitalismus in China auf.
In seinem Gedicht und der improvisatorischen Klangperformance mit Paul Hübner thematisiert er eine sinnliche Annäherung an einen Bruder, der nie existiert hat. Dabei reflektiert er die queere Identität von Menschen mit Migrationsgeschichte, inspiriert von Leonie Otts Zeichenbuch „Koma“ nach Mazlum Nergiz.
Hang Sus Porträt- und Straßenfotografien, die Männlichkeit aus einer queeren Perspektive neu interpretieren, ergänzen diese künstlerische Auseinandersetzung. Dieses Medium ist seit 2018 ein wichtiger Bestandteil seines kreativen Schaffens.


Hang Su, a German composer of Chinese origin and music theater creator, grew up as an only child during the era of turbo-capitalism in China.
In his poem and the improvisational sound performance with Paul Hübner, he explores a sensual connection to a brother who never existed. In doing so, he reflects on the queer identity of people with migration backgrounds, inspired by Leonie Ott’s illustrated book Koma based on Mazlum Nergiz.
Hang Su’s portrait and street photography, which reinterprets masculinity from a queer perspective, complement this artistic exploration. This medium has been an integral part of his creative work since 2018.

Vocations – open space ist eine Reihe des Haus für Poesie in Kooperation mit JUNGE AKADEMIE, Akademie der Künste, Berlin, silent green, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf und ist gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin im Rahmen der Spartenoffenen Förderung.

Hang SuSilent green Berlin