HANG SU COMPOSER

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Himmel auf Erden ~ An meine liebste Fußhaut - Eine performative Ausstellung - Galerie Nord Berlin

Himmel auf Erden ~ An meine liebste Fußhaut
Eine performative Ausstellung

SA 14.03.2026 – SO 26.04.2026

NUR FÜR ESSEN 怒妇儿
 + LAB OF ASIAN DIASPORA

Galerie Nord
Turmstr. 75, 10551 Berlin


Füße, die sich danebenbenehmen … 🫆💦
Sie gleiten zwischen Fensterrahmen hindurch, durchnässen, cremen, hinterlassen 𝚟𝚎𝚛𝚍ä𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚣𝚊𝚛𝚝𝚎 Spuren auf fragilen Oberflächen. Der Blick glaubt, die Kontrolle zu haben ( ͡° ͜ʖ ͡°) ✨ — doch er wird verlangsamt, gefiltert, ins Warten gelockt … wie etwas, das ein wenig zu intim ist, um einfach weiterzuscrollen. 🫧 An den Performance-Abenden 𓏲 ࣪₊🏻 dampfen Fußbäder, elektronische Klänge vibrieren ⚡️, essbare Häute schimmern 🦷, und Wasserkugeln rollen wie gehorsame kleine Planeten 🪐➰ Eine Spa-Séance, in der Fürsorge leicht unheimlich wirkt und das Begehren Geduld lernt. 🕯️🕊️🧺

Die performativ-installative Ausstellung begreift Füße als ein Interface des Sehens: Sie tauchen ein, hinterlassen Spuren und werden durch Fenster sowie transluzente Schichten gerahmt. So entsteht eine Choreografie zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und intimer Fürsorge. Die Arbeit verschiebt das Begehren von Besitz und Aneignung hin zu Pflege, Dauer und verkörperter Aufmerksamkeit.

Eröffnung mit Performance:

FR 13.03.2026, 18–21 Uhr

Performance:
FR 10.04., 18–21 Uhr
SA 25.04., 18–21 Uhr

Workshop von Jeanne Schmidt:

SA 04.04., 15–18 Uhr
SO 12.04., 14–17 Uhr

SA 18.04., 15–18 Uhr

Anmeldung (Workshop):
feedingfoot(at)posteo.de

Öffnungszeiten:
DI–SA 11–19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Kultur Mitte, Kommunale Galerien Berlin, KoGa, CAMPI and Bezirksamt Mitte.

Hang Su
Lab of Asian Diaspora 2 – Das Band ohne Fessel

Lab of Asian Diaspora 2 – Das Band ohne Fessel ist ein Projekt der Erinnerungskultur, das sich mit dem chinesisch-japanischen kollektiven Gedächtnis auseinandersetzt.

In diesem etwa einstündigen Musikkonzert mit literarischer Begleitung wird eine Familiengeschichte über Grenzen hinweg erzählt – zwischen Krieg und Koexistenz, zwischen Trennung und Begegnung.

Die Schicksale von Menschen, die sich im Zweiten Weltkrieg als Feinde gegenüberstanden, werden im gemeinsamen künstlerischen Ausdruck miteinander verflochten – als Versuch eines Einklangs im kollektiven Gedächtnis.

Als besonderer Gast tritt die japanische Koto-Spielerin Naoko Kikuchi auf, begleitet von Texten von Tomoya Yokokawa.

Der Gastgeber Hang Su musiziert gemeinsam mit ihnen und erzählt seine Familienvergangenheit, die in der chinesisch-japanischen Geschichte oft übersehen oder verdrängt wurde.

Text und Dramaturgie, Improvisation: Hang Su
Koto: Naoko Kikuchi

Kompositionnen:
Hotaru II (der Glühwürmchen) (1980) - Tadao Sawai
Lunar distance (月との距離) (2020) - Tomoya Yokokawa

Ort: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz (Pfarrbereich)

Bitte beachten Sie, dass der Ort nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Wir empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder dem PKW.

Zeit: 07.12.2025, 15:00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Sprache: DE, CN, JPN
Tickets: Eintritt gegen Spende

Das Projekt ist gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Hang Su
26.10.2025 - What If - What If - Zwischen Archiv und Aufbruch // MARKK Hamburg // Fluctoplasma 2025

Foto © Darya Kawa / Verarbeitung: Hang Su

"What If - What If – Zwischen Archiv und Aufbruch" If ist eine performative Installation im Spannungsfeld von migrantischer Erinnerungskultur und der Suche nach utopischen Gegenentwürfen. Der Fotograf und Komponist Hang Su verknüpft Bilder von dokumentierten Brandanschlägen auf migrantische Menschen, erfasst im Archiv Brandmuster von Joel Schülin, mit Mondaufnahmen des kurdischen Astrofotografen Darya Kawa.

Im Wechselspiel von Aufbau und Zerfall entfalten sich intime Geschichten – in Klangperformances, Ritualen und diasporischen Mythen. Ein Mond fungiert als visuelles Gedächtnis jener Orte, an denen migrantisch gelesene Körper Bedrohungen ausgesetzt waren, und wird zugleich zum Symbol für Heimat, Erinnerung und regenerative Kraft.

Zentrale Alltagsobjekte wie Wäschegestelle transformieren zu klanglichem Material, das von fünf Musikperformer*innen neu angeeignet wird. Auf diese Weise entsteht eine fragile, zugleich widerständige Klangwelt, die westliche Traditionslinien aufbricht und einen Raum für kritische Reflexion eröffnet.

Konzept / Musikkomposition: Hang Su
Musik / Performance: Chroma Kollektiv (Begüm Aslan, Albert Kuchinski, Leonard Melcher, Sarah Beth Overcash, Patrícia Pinheiro) unter der Leitung von Leh-Qiao Liao
Mondaufnahme: Darya Kawa
Archiv: Joel Schülin (Brandmuster)

Es gibt zwei performative Momente um 14 und 16 Uhr. Zwischen den beiden Aufführungen kann sich das Publikum im installativen Aufbau bewegen.

Hang Su
16-18.10.2025 「麵 .場」MIAN CHANG NUDELWERFT // Lübeck // Kulturfunk*

Was hat Lübeck mit dem deutschen Kolonialismus in China zu tun? Warum liegt eine über hundert Jahre alte Fahne der chinesischen Widerstandsbewegung im Lübecker Sammlungsdepot? Wer war der Lübecker Kapitän zur See Robert Kühne und Konsulin Emilie Pasedag? Mit MIAN CHANG eröffnen die Multimedia-Künstler Hang Su und Silvan Hagenbrock in Lübeck ein Hörstück zwischen Küche, Klang und künstlerischer Geschichtsforschung. Eine Nudelbar, ein Spaziergang mit Kopfhörern durch die Stadt und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum verweben historische Recherche, kulinarische Praxis und künstlerische Auseinandersetzung. Der Name MIAN CHANG spielt auf die maritime Geschichte Lübecks an – er verweist auf das Handwerk des Nudelkochens: Essen als gemeinschaftliche Praxis, die Erinnerungen und Gespräche eröffnet. Im Zentrum steht die Frage, wie deutscher Kolonialismus in China (1898–1914, im Gebiet um Qingdao/Tsingtau) bis heute nachwirkt und welche Spuren er auch im Lübecker Stadtraum hinterlassen hat. Wie wollen wir uns in unserer Stadt erinnern?

Datum:
16.10. von 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Soft Opening für Nudelküche (ohne Audiowalk)
17.10. um 16:00 Uhr - 17:30 Uhr (Premiere)  & 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
18.10. um 14:00 Uhr - 15:30 Uhr & 15:30 Uhr - 17:00 Uhr

Jeweils mit anschließender Nudelbar bei Wissen Macht Runde.
Ort:  Wissen Macht Runde, Hüxstraße 97, 23552 Lübeck  
Format: Einstündiger Hörspaziergang mit Audiogeräten in deutscher Sprache mit anschließender Nudelbar.
Hinweis: Gehweg, Stufen. Bitte meldet euch vorab, wenn es hier besondere Unterstützung bedarf. Wir empfehlen, festes Schuhwerk (Regenschutz) zu tragen, das sich für urbanes Gelände eignet.

NUDELWERFT ist Preisträger für Innovation & Experiment von Kulturfunke* der Possehl Stiftung. 

Mit freundlicher Unterstützung der Sammlung Kulturen der Welt Lübeck, Koordination Fachstelle Erinnerungskultur Hansestadt Lübeck, Wissen Macht Runde, Stadtarchiv Lübeck

Hang Su
August 2025 - Rice Express - Mitmachen-Küche in Wedding, Kunst als soziale Intervention

Kochen, Chillen, Community: Komm vorbei und mach mit!

Für alle Rice Hamburger – egal ob du gern isst, kochst oder einfach neugierig bist.
„Rice Express“ ist eine temporäre Mitmach-Küche im öffentlichen Raum, die Reis als Symbol diasporischer Identität nutzt. Vor der Schiller-Bibliothek gestalten Besucher*innen kreative Reis-Burger, tauschen Erinnerungen, Rezepte und Geschichten aus.
Es verbindet Kulinarik, Kunst und Alltagserfahrung zu einem offenen, solidarischen Ort für Begegnung und Teilhabe. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Vor der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149, 13353 Berlin
Soft Opening: 7. August, 14–16 Uhr
Aktionen: 13., 14., 21., 22. August, jeweils 14–18 Uhr
Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Teil der Artist Residencies Leopoldplatz 2025, finanziert vom Fachbereich Kunst & Kultur des Bezirksamts Mitte von Berlin.

Grafische Gestaltung: @nurfueressen


Cooking, Chilling, Community – come join us!
For all Rice Hamburgers – whether you love eating, cooking, or you’re just curious.

Rice Express is a temporary, hands-on kitchen in a public space that uses rice as a symbol of diasporic identity. In front of the Schiller Library, visitors create their own rice burgers, share memories, recipes, and stories.
It brings together food, art, and everyday experiences to create an open and welcoming space for community and participation. 

The event is free of charge!

In front of Schiller Library, Müllerstraße 149, 13353 Berlin
Soft Opening: August 7, 2–4 PM
Main Events: August 13, 14, 21, 22, each from 2–6 PM

Design: @nurfueressen

Hang Su
02.05.2025 Lab of Asian Diaspora präsentiert: “Asian Social Care” Ost-Passage Theater Leipzig

Lab of Asian Diaspora präsentiert: “Asian Social Care” — Performance, Beats & Empowerment

Lab of Asian Diaspora ist ein Kollektiv von Künstler*innen mit asiatischen Wurzeln. Mit der Reihe “Asian Social Care” schaffen wir Räume, in denen Perspektiven der asiatisch gelesenen Diaspora sichtbar werden und solidarische Vernetzung möglich ist.
Am 2. Mai 2025 feiert das Format im Ost-Passage Theater Leipzig sein Debüt – mit zwei Programmpunkten:
Nachmittags 15 – 17 Uhr laden wir gemeinsam mit korientation e.V. – einem Verein für die politische Vernetzung von Asiatisch-Deutschen – zu einem Empowerment-Workshop für asiatisch gelesene Menschen ein.
Infos zu Uhrzeit und kostenfreie Anmeldung

Ab 19:30 Uhr öffnen wir die Türen für alle – mit Sounds aus der Asian Underground & elektronischer Musik:
20:00 Uhr: Performance von su dance110
21:00 Uhr: DJ-Set von kjjabber

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam Räume schaffen, in denen wir uns sehen, feiern und stärken.

 

Gefördert von Stadt Leipzig

Hang Su
18.05.2025 - Lab of Asian Diaspora 壹 / I - Performance in Kleinliebenau

DE

Am 18. Mai 2025 um 15:00 Uhr eröffnen der Komponist Hang Su, geboren in der VR China, und die Perkussionistin Sabrina Ma, gebürtig aus Hongkong, die Konzertreihe Lab of Asian Diaspora mit einer eindrucksvollen Klangperformance. Gemeinsam erzählen sie ihre persönliche Geschichte von Heimat – zwischen Migrationserfahrungen, kultureller Erinnerung und künstlerischer Reflexion.

Im Zentrum steht ein Erinnerungsklangalbum, das zwischen kollektiven Archiven und Einflüssen asiatischer Popkultur schwebt – präsentiert als ein poetisch verdichtetes Mini-Musiktheaterstück.

Lab of Asian Diaspora ist eine innovative Konzertreihe, die Musikerinnen und Performerinnen mit asiatischen Wurzeln eine Bühne bietet, um ihre Kunst, Geschichten und Perspektiven sichtbar zu machen. Ziel ist es, interkulturellen Austausch zu fördern und asiatische Künstlerinnen nicht nur als Ausführende, sondern als kreative Persönlichkeiten mit eigenen Narrativen ins Zentrum zu rücken.

Das Projekt ist gefördert durch Musikfonds e.V. und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

🕒 Zeit: 18. Mai 2025, 15:00 Uhr
⏳ Dauer: ca. 1 Stunde
📍 Ort: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz

EN

On May 18, 2025 at 3:00 PM, composer Hang Su, born in the People’s Republic of China, and percussionist Sabrina Ma, originally from Hong Kong, will open the Lab of Asian Diaspora concert series with an evocative sound performance. Together, they share their personal story of home — shaped by migration experiences, cultural memory, and artistic reflection.

At the heart of the piece is a memory sound album that drifts between collective archives and the influences of Asian pop culture — presented as a poetically condensed mini music theatre performance.

Lab of Asian Diaspora is an innovative concert series that offers a stage for musicians and performers with Asian roots to share their art, stories, and perspectives with a wider audience. The project aims to foster intercultural exchange and to spotlight Asian artists not only as performers, but as creative individuals with their own narratives.

This project is funded by Musikfonds e.V. and the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.

🕒 Time: May 18, 2025, 3:00 PM
⏳ Duration: approx. 1 hour
📍 Venue: Rittergutskirche Kleinliebenau
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz

 
Hang Su
03.12.2024 Silent Green Berlin - 哥哥 / Bruder - Eine klang-visuelle Improvisation mit Paul Hübner

Vocations (#4) – open space Photo © OEHS

03.12.2024 18.30 Uhr
Kuppelhalle · silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Hang Su, ein deutscher Komponist chinesischer Herkunft und Musiktheatermacher, wuchs als Einzelkind in der Ära des Turbokapitalismus in China auf.
In seinem Gedicht und der improvisatorischen Klangperformance mit Paul Hübner thematisiert er eine sinnliche Annäherung an einen Bruder, der nie existiert hat. Dabei reflektiert er die queere Identität von Menschen mit Migrationsgeschichte, inspiriert von Leonie Otts Zeichenbuch „Koma“ nach Mazlum Nergiz.
Hang Sus Porträt- und Straßenfotografien, die Männlichkeit aus einer queeren Perspektive neu interpretieren, ergänzen diese künstlerische Auseinandersetzung. Dieses Medium ist seit 2018 ein wichtiger Bestandteil seines kreativen Schaffens.


Hang Su, a German composer of Chinese origin and music theater creator, grew up as an only child during the era of turbo-capitalism in China.
In his poem and the improvisational sound performance with Paul Hübner, he explores a sensual connection to a brother who never existed. In doing so, he reflects on the queer identity of people with migration backgrounds, inspired by Leonie Ott’s illustrated book Koma based on Mazlum Nergiz.
Hang Su’s portrait and street photography, which reinterprets masculinity from a queer perspective, complement this artistic exploration. This medium has been an integral part of his creative work since 2018.

Vocations – open space ist eine Reihe des Haus für Poesie in Kooperation mit JUNGE AKADEMIE, Akademie der Künste, Berlin, silent green, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf und ist gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin im Rahmen der Spartenoffenen Förderung.

Hang SuSilent green Berlin
Procession of Slings - Performatives Audiostück zur Geschichte des deutschen Kolonialismus in China - 21 + 22.09.2024

16.00 Uhr 21.09.2024 und 16.00 Uhr 22.09.2024
Eckernförder Platz (Berlin-Wedding)

»Procession of Slings« ist ein performatives Audiostück, das in direkter Nähe zu Orten mit kolonialen Kontexten stattfindet. Wir wandern und erinnern an eine selten erzählte Geschichte: den deutschen Kolonialismus in China, verkörpert durch den Gründer der Wandervögel Karl Fischer. Wir begeben uns auf eine „Prozession“ durch ein kleines Waldstück und entlang des Nordufers, um über die Homosexualität und sexualisierte Gewalt im frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu reflektieren.

Musik: Hang Su
Leitung, Produktion, Text und Audiowalk: Hang Su, Silvan Hagenbrock
Performance und Live Musik: su dance110

Format: Einstündige Wanderung mit Audiogeräten in deutscher Sprache mit Performance.
Hinweis: Kiesweg, Waldweg, Stufen. Bitte meldet euch vorab, wenn es hier besondere Unterstützung bedarf. Wir empfehlen, festes Schuhwerk (Regenschutz) zu tragen, das sich für unebenes Gelände eignet.

Kostenfreie Anmeldung für den Kopfhörerverleih:

Größere Karte anzeigen

Treffpunkt 15:45 Uhr : 52°32'30.0"N 13°20'09.6"E | Parkeingang Seestraße / Dohnagestell neben der Tramschleife

Diese Veranstaltung thematisiert koloniale Kontexte, sexualisierte Gewalt, Rassismus und Diskriminierung. Die Inhalte können verstörend und emotional belastend sein.

Design + Foto © Hang Su
Gefördert von: 

Die Veranstaltung ist Teil des Monats der zeitgenössischen Musik Berlin der initiative neue musik e.V. / field notes berlin.

Hang Su
Nachklang des Bundesweite Artist Labs - Writing beyond the Yester-Morrow 21-26.08.2023 and 08.09.2023

Kollektiv lingsanling, MAM.manufaktur für aktuelle musik GbR

Wir suchen Empathie und emotionale Verbindung, ein Teilen gemeinsam gelebter postmigrantischer, politischer und kultureller Praxis mit dem Publikum.
— Hang Su

Von 21 bis 26.8.2023 sowie am 08.09.2023 fand Bundesweite Artist Labs - Writing beyond the Yester-Morrow in Berlin im wunderschönem Veranstaltungsraum beim C*Space statt.

Das Artist Lab verteilte sich auf unterschiedliche Schwerpunkte: Im ersten Teil luden die Künstler*innen Akteur*innen der (pan)asiatischen Diaspora in den Freien Darstellenden Künsten ein, ihre Erfahrungen von Kulturprojekten (Tanz, Theater, Performance, Neue Musik) und ihre Verbindungen mit unterschiedlichen Publika der letzten drei Jahren zu reflektieren.

Im Zentrum ihrer gemeinsamen Evaluation der Projekte stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Ansprache an ein diverses Publikum (aktivistisch, politisch, spontan etc.), die auch die Ansprache von Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen beinhalten – wie zum Beispiel die (pan)asiatische Diaspora mit ihren unterschiedlichen kulturellen und politischen Hintergründen.

Außerdem reflektierten sie eine Form des „Krisenmanagements“ sowie auch den strukturellen Ausbau einer Plattform und eines Netzwerks für Menschen aus den Darstellenden Künsten (Musik, Performance, Politik, Gesellschaft) mit (pan)asiatischen Hintergründen.

Im zweiten Teil des Labors haben die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops Einblicke in die eigene Arbeit gegeben, um danach gemeinsam einen Ausblick in die Zukunft zu wagen, und die Erfahrungen der Reflexionsphase in praktische Impulse umzusetzen.

From August 21 to 26, 2023, as well as on September 8, 2023, the nationwide Artist Labs - Writing beyond the Yester-Morrow took place in Berlin at the beautiful event space C*Space.

The Artist Lab is divided into different focuses: In the first part, the artists invited actors of the (pan)Asian diaspora in the Free Performing Arts to reflect on their experiences with cultural projects (dance, theater, performance, new music) and their connections with various audiences over the past three years.

At the center of their joint evaluation of the projects are different approaches to addressing a diverse audience (activist, political, spontaneous, etc.), including addressing people with various cultural backgrounds – such as the (pan)Asian diaspora with its different cultural and political backgrounds.

They also reflected on a form of "crisis management" as well as the structural expansion of a platform and network for people from the Performing Arts (music, performance, politics, society) with (pan)Asian backgrounds.

In the second part of the lab, the participants provided insights into their own work through various workshops, then ventured a joint outlook on the future, and translated the experiences from the reflection phase into practical impulses.

Beteiligte / Participant:

Peyee Chen, To Doan, Nina Guo, Dr. Kien Nghi Ha, Silvan Hagenbrock, Renu Hossain, Paul Hübner, Olivia Hyunsin Kim, Christian Kesten, Josefin Kwon, Sun-Young Nam, Thủy-Tiên Nguyễn, Quang Nguyen-Xuan, Ariel Orah, Ming Poon, Dan Su, Hang Su & Thu Hoài Tran

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