Hang Su Composer
Hang Su Composer

Events

Performance about works by Hang Su, Sino-German music composer, theatre maker, photographer, poet and graphic designer.

THE BODY MEMORY 1 - Hang Su + Ensemble MaM
Sep
29
4:30 PM16:30

THE BODY MEMORY 1 - Hang Su + Ensemble MaM

MAM.manufaktur für aktuelle musik
Hang Su: THE BODY MEMORY (UA)

Ursprünglich in Köln verortet, haben sich Arbeitsschwerpunkt und Wohnorte der manufaktur für aktuelle musik inzwischen nach Berlin verlagert. THE BODY MEMORY, die zweite gemeinsame Arbeit des Ensembles mit dem chinesisch-deutschen Komponisten und Bildenden Künstler Hang Su, macht das Berlin der achtziger Jahre wieder lebendig und überblendet es mit Ritualen, die ins historische China führen.

Zwei Personen, die auf verschiedenen Seiten der Mauer wirkten, stehen im Zentrum. Jürgen Baldiga war der Fotograf der queeren Subkultur Westberlins. Noch 1986 war dagegen der Autor Ronald M. Schernikau in die DDR emigriert. Beide starben sie an den Folgen ihrer HIV-Infektion. Unveröffentlichtes aus beider Archiven bildet den Fundus dieser Erinnerungsreise, die Elemente aus Text, Performance und Konzert zu einem bilderreichen Theater vereint. In Hang Sus Aneignung wandeln sich Balidgas Fotografien in graphische Partituren. Nicht allein Klang, auch die Körperbewegung der ausführenden Musiker sind ihnen mit eingeschrieben. Unentwirrbar fließt auch Hang Sus eigenes Erinnern mit ein – seine damaligen Jahre des Fremdseins als Künstler zwischen zwei Kulturen. Nach Berlin gelangt so unter anderem auch die alte Legende um Hu Tianbao. Hingerichtet weil er Männer liebte, wird er von den Beamten der chinesischen Unterwelt in den Körper eines Kaninchens versetzt und zum Schutzpatron der Homosexuellen erhoben.

Konzept, Komposition, Regie, Bühne: Hang Su | Text: Daniel Schmidt, Hang Su

Mit: Paul Hübner, Trompete | Richard Haynes, Klarinette | Sabrina Ma, Percussion | Ludwig Obst, Stimme | Hang Su, Qin |

Ort: Ballhaus Ost, Pappelallee 15

Dauer: ca. 60 Minuten

Aufführungen:
So 29.9., 16:30 Uhr
So 29.9., 19:00 Uhr

Eine Produktion von MAM.manufaktur für aktuelle Musik. Gefördert aus Mitteln der inm – Initiative für Neue Musik e.V. Unterstützt vom Schwulen Museum Berlin, Aron Neubert, Thomas Keck und Ellen Schernikau.

Ticket:

https://bam-berlin.org/2019-manufakturfueraktuellemusik/

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THE BODY MEMORY 1 - Hang Su + Ensemble MaM
Sep
29
7:00 PM19:00

THE BODY MEMORY 1 - Hang Su + Ensemble MaM

MAM.manufaktur für aktuelle musik
Hang Su: THE BODY MEMORY (UA)

Ursprünglich in Köln verortet, haben sich Arbeitsschwerpunkt und Wohnorte der manufaktur für aktuelle musik inzwischen nach Berlin verlagert. THE BODY MEMORY, die zweite gemeinsame Arbeit des Ensembles mit dem chinesisch-deutschen Komponisten und Bildenden Künstler Hang Su, macht das Berlin der achtziger Jahre wieder lebendig und überblendet es mit Ritualen, die ins historische China führen.

Zwei Personen, die auf verschiedenen Seiten der Mauer wirkten, stehen im Zentrum. Jürgen Baldiga war der Fotograf der queeren Subkultur Westberlins. Noch 1986 war dagegen der Autor Ronald M. Schernikau in die DDR emigriert. Beide starben sie an den Folgen ihrer HIV-Infektion. Unveröffentlichtes aus beider Archiven bildet den Fundus dieser Erinnerungsreise, die Elemente aus Text, Performance und Konzert zu einem bilderreichen Theater vereint. In Hang Sus Aneignung wandeln sich Balidgas Fotografien in graphische Partituren. Nicht allein Klang, auch die Körperbewegung der ausführenden Musiker sind ihnen mit eingeschrieben. Unentwirrbar fließt auch Hang Sus eigenes Erinnern mit ein – seine damaligen Jahre des Fremdseins als Künstler zwischen zwei Kulturen. Nach Berlin gelangt so unter anderem auch die alte Legende um Hu Tianbao. Hingerichtet weil er Männer liebte, wird er von den Beamten der chinesischen Unterwelt in den Körper eines Kaninchens versetzt und zum Schutzpatron der Homosexuellen erhoben.

Konzept, Komposition, Regie, Bühne: Hang Su | Text: Daniel Schmidt, Hang Su

Mit: Paul Hübner, Trompete | Richard Haynes, Klarinette | Sabrina Ma, Percussion | Ludwig Obst, Stimme | Hang Su, Qin |

Ort: Ballhaus Ost, Pappelallee 15

Dauer: ca. 60 Minuten

Aufführungen:
So 29.9., 16:30 Uhr
So 29.9., 19:00 Uhr

Eine Produktion von MAM.manufaktur für aktuelle Musik. Gefördert aus Mitteln der inm – Initiative für Neue Musik e.V. Unterstützt vom Schwulen Museum Berlin, Aron Neubert, Thomas Keck und Ellen Schernikau.

Ticket:

https://bam-berlin.org/2019-manufakturfueraktuellemusik/

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Apr
28
6:00 PM18:00

Göttinger Abende Zeitgenössischer Musik

Stephen Menotti - Merve Kazokoglu - Paul Hübner

Komposition von Chikako Morishita (*1981) - Hang Su (*1983) - Karlheinz Stockhausen(1928-2007)

Projektleitung und Moderation: Bernd Schumann

28 April 2019 / 18 Uhr im WERKRAUM / Stresenmannstr. 24c / 37079 Göttingen

Website WERKRAUM: https://werkraum-goettingen.de/veranstaltungen/

Website Veranstalter (Facebook): https://www.facebook.com/Göttinger-Abende-Zeitgenössischer-Musik-1733547680220401/

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NEW WORK - redefinition -
Nov
3
7:00 PM19:00

NEW WORK - redefinition -

Redefinition

Hang Su THE BODY MEMORY 1 (2018 UA) the poetry of phantom limbs

Neo Hülcker A body essay. Fiction actually (2018 UA)

MAM.manufaktur für aktuelle musik: Richard Haynes – Bassklarinette | Paul Hübner – Trompete | Sabrina Ma – Perkussion | Daniel Schmidt – Text

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Performance Hang Su + Arpen
Jun
16
10:30 PM22:30

Performance Hang Su + Arpen

THE NUDE FRAME / FÜR REN HANG

Ren Hangs Foto zu begegnen für mich ist wie in ein Fotoalbum des engen Freundes rein zu blicken, in dem die Geheimnisse über unserem Generationsdasein verratet. Das Einzelkind verlangt von der Berührung und Nähe; Die Einsamkeit und die Vertrauenlosigkeit unter dem ausdruckslosen jungen Antlitz; Entdeckung der Intimität im Schein des körperlichen Terrains. In seiner Fotografie dirigiert er die Inszenierung des Nacktkörpers und schlief er die Körperfläche mit dem Kamerablitz, Lebendigkeit und Direktheit, mal spielerisch, mal radikal, mal improvisiert. In wenige als 10 Jahren hat Ren Hang einer Hochburg der chinesischen privaten Fotografie bestiegen, mit seiner Intuition und Verständnis der analogen Snapshot. Sein Foto ist vom ersten Eindruck erotisch, jedoch, die Körper die die Spannung bilden, die sich in Gruppen darstellen, klärt er uns seiner Ästhetik mittel fantasievolles Komposition aus seiner genialen künstlerischen Natur. — Er hat sich von der Last der chinesischen ästhetischen Tradition verabschiedet, deshalb kann er mit einer Lichtgeschwindigkeit rennen, in eine unvorhersehbare Richtung voller Lust und Abendteuer. In seinen Gedichten offenbart er dem Leser seine sexuale Fantasie und Erfahrungen egal ob mit dem Man oder mit der Frau. Ich konnte sein Suizid bis heute deshalb nicht wahrnehmen, obwohl man eindeutige Zeichen darüber im einem Collum seiner Website konfrontieren konnte. Schnell bemerkte Ren Hang aber, die medizinische Behandlung drang er in eine Sackgasse: er lag gefühllos auf dem Bett, ohne Motivation künstlerisch auszudrucken — keine Depression, keine Kunst. So beschloss er, ohne Medikament zu leben, denn ohne seine Kunst ist sein Leben nichts wert.

Idee und Musik: Hang Su
Stimme, Performance: Arpen
Qin mit Live-Elektronik: Hang Su 
Fotoprojektion: ausgewählte Bilder aus der Fotoserie von Peter Coeln "Ren Hang, Making-Of Shooting, Wienerwald 2015"

Eine Produktion der MUSIKTHEATERTAGE WIEN 2018 in Kooperation
mit OstLicht. Galerie für Fotografie

Uraufführung

Termine & Tickets

Sa, 16.06.2018, 22:30 Uhr — FREIER EINTRITT. Ab 18 Jahre

Foto © Peter Coeln

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